Mit dem Salamander auf den Schneeberg, Besuch und Führung der Schneeberger Sägemühle
Wir fahren mit dem Salamander um 10.30h zur Bergstation Hochschneeberg. Die Fahrt dauert ca. 40 Minuten. Oben besteht die Möglichkeit eines kurzen Spazierganges zur Elisabethkirche oder für geübtere Geher zum Gipfelkreuz Waxriegel (Höhenunterschied ca. 90 m – von 1.800m auf 1.888m) - Gehzeit ca. 30 Minuten.
Im Berggasthaus Hochschneeberg werden wir unser Mittagessen einnehmen.
Um 15.15h besteigen wir wieder den Salamander für die Talfahrt nach Puchberg.
Zum Abschluss besuchen wir noch die Schneeberger-Sägemühle und können uns bei einer Führung über die denkmalgeschützte Mühle informieren.
Bahn- und Bergerlebnis seit 1897
Im Jahr 1897 dampfte die Zahnradbahn zum ersten Mal gemütlich auf den höchsten Berg Niederösterreichs: den Schneeberg. Als Ausgangspunkt für die Fahrten auf den Schneeberg dient heute das moderne Tourismusportal – das Aushängeschild der Schneebergbahn.
In nur 40-minütiger Fahrt geht es mit dem modernen Salamander Zug zum Bergbahnhof Hochschneeberg auf 1.800 m Seehöhe. Er wurde barrierefrei errichtet und ermöglicht ein komfortables Ein- und Aussteigen bei jedem Wetter.
Ein genussvoller Zwischenstopp lohnt sich bei der Haltestelle Baumgartner. Dort gibt es die köstlichen Schneebergbuchteln, die ein wahrer Gaumenschmaus sind. Oben angekommen, präsentiert sich im Paradies der Blicke die volle Schönheit der umliegenden Bergwelt.
Das Bergareal Hochschneeberg ist ein Ort der Ankunft, zum Verweilen. Besinnlichkeit im Elisabethkircherl sowie Rastmöglichkeiten am Salamanderplatz und auf der Kaiserrast. Kaiser Franz Joseph I. gab den Bau des Elisabethkircherls im Jahr 1901 im Andenken an Kaiserin Elisabeth in Auftrag. Aus Steinen des Schneebergs im Jugendstil erbaut, finden dort auch heute noch Bergmessen, Taufen und Hochzeiten statt.
Von hier aus eröffnen sich atemberaubende Ausblicke: zur ungarischen Tiefebene, in die Slowakei, über das Raxmassiv, die Bucklige Welt bis tief hinein in die Steiermark. Zahlreiche Ruhebänke laden dazu ein, innezuhalten und die beeindruckende alpine Landschaft in aller Stille zu genießen.
"Schneeberger Säge"
In der Muthenhoferstraße 2, etwa 10 Gehminuten vom Bahnhof entfernt, am Hengstbach in Puchberg, steht die denkmalgeschützte "Schneeberger Säge" mit ihrem "Venezianischen Gatter". Die letzte, weitgehend im Originalzustand erhaltene Sägemühle der Region wurde erstmals 1631 urkundlich erwähnt. Allgemein wurde dabei damals eine technische Innovation aufgegriffen, die Leonardo da Vinci (1452-1519) mit der Konstruktion des Prototyps einer Sägemühle ausgelöst hatte, aber stark abgeändert wurde. Daher auch der Ausdruck "Venezianer-Gatter". Dabei wird nicht wie in alter Weise das Sägeblatt zum Stamm, auch "Bloch" genannt geführt, sondern der Stamm wird auf dem "Sägewagen" mit langsamem Vorschub an das Sägeblatt gedrückt. Das Sägeblatt ist in ein Gatter (Holzrahmen) gespannt, das durch ein ausgeklügeltes Zahnrad-Hebel-Kurbelsystem auf- und abbewegt wird und gleichzeitig auch den Sägewagen steuert.
Voraussichtliche Abfahrts-/Ankunftszeit 7.30h/19.30h
Der Preis pro Person beinhaltet die Busfahrt (inkl. Trinkgeld für Chauffeur), die Berg- und Talfahrt auf den Schneeberg und die Führung in der Sägemühle.
für Mitglieder € 90,00 mit NÖ-Card € 46,00
für Gäste € 95,00 mit NÖ-Card € 51,00